Klaus Doppler: Führen im speziellen Umfeld von Schule

Wer führt, sollte eigentlich wissen, wo es langgeht. Oder er sollte ein verlässliches Navigationssystem haben. Aber das würde voraussetzen, dass er weiß, wohin er will. Wir leben in einer Zeit, geprägt von zunehmender Unsicherheit, Turbulenzen und Unvorhersehbarkeit – politisch, wirtschaftlich, technologisch und gesellschaftlich. Die Schere zwischen reich und arm wird immer größer, der Mangel an interkultureller Kompetenz führt zu steigender Angst vor fremden Kulturen, zunehmender Abgrenzung und Gewalt. In diesem Kontext müssten Unternehmen und Organisationen aller Art, auch Schulen und Verwaltungen überprüfen, ob sie mit ihren bisherigen Ordnungen und Spielregeln überhaupt noch zukunftsfähig sind. Vielerorts ist zwar Change das Schlagwort der Stunde. Ziele, Strategien, Strukturen, Prozesse sollten überprüft, gegebenenfalls angepasst oder auch radikal in Frage gestellt werden. Bei allen Betroffenen nimmt insgesamt der Druck zu, sich flexibel auf Überraschungen einzustellen und sich entsprechend neu oder weiter zu qualifizieren. Was bedeutet Führung in diesem Kontext?

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Führen im speziellen Umfeld von Schule
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